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08.11.2018, 09:35 Uhr | Die Neckarquelle, Villingen-Schwenningen
Verseuchte Hirschbergschule: Zivilklage gegen die Stadt
Quelle: www.nq-online.de

Im Rektorat war die Formaldehydbelastung am höchsten. Die ehemalige Rektorin Yvonne Kissendorfer hat deshalb ein Verfahren angestrengt.
 
Yvonne Kissendorfer übernahm 2009 als Rektorin die Leitung der Hirschbergschule in Schwenningen und machte sie zu einer Vorzeige-Grundschule, die Kinder und Eltern begeisterte. Dennoch beschloss der Gemeinderat, die kleine Musterschule mit ihren elf Klassen in der Paulinenstraße in die nahe gelegene Friedensschule zu integrieren – auch weil sich das Schulgebäude als dringend sanierungsbedürftig erwies.
 
Kissendorfer wechselte daraufhin 2016 nach Trossingen, wo sie Leiterin der Rosenschule wurde. Informationen der NECKARQUELLE zufolge kann sie ihren Beruf derzeit allerdings nicht mehr ausüben, da sie erkrankt ist. Die Pädagogin, die als überaus fähig und engagiert gilt, sieht darin offenkundig Folgen einer ungesunden, übermäßigen Formaldehydbelastung ihres früheren Dienstzimmers in der Hirschbergschule. Deshalb hat sie eine Zivilklage gegen den Schulträger, die Stadt Villingen-Schwenningen, angestrengt. Das Verfahren ist vor dem Konstanzer Landgericht anhängig, und ein Urteil ist noch nicht in Sicht, wie Madlen Falke, Sprecherin der Stadt, gegenüber der NECKARQUELLE betont. „Das Verfahren befindet sich noch im Stadium der Beweisaufnahme“, betont Falke. Das bedeutet, dass noch Gutachter an der Arbeit sind, die klären sollen, ob die frühere Rektorin der Hirschbergschule tatsächlich durch eine zu hohe Formaldehydbelastung geschädigt wurde.

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