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21.11.2018, 08:57 Uhr | Alexander Hämmerling, Südkurier Villingen-Schwenningen
Schnellere Internetverbindungen jetzt auch für den Südwesten Schwenningens
Quelle: www.suedkurier.de

Das kommunale Breitbandnetz soll bis März 2019 auch den Bereich von Hochschulen und Südwest-Messe erreichen.
 
Der erste Bauabschnitt für den Breitbandausbau und damit für schnelle Internetverbindungen im Bereich Schwenningen Südwest soll spätestens im März des kommenden Jahres beginnen. Im Zuge der Glasfaserkabel-Verlegung, die der kommunale Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar ausführt, haben auch Eigentümer in dem jeweiligen Bauabschnitt die Gelegenheit, ihre Immobilie mit einem Glasfaser-Hausanschluss nach dem FTTB-Prinzip (Glasfaser bis zum Gebäude) mit anschließen zu lassen.
 
Anwohner schon informiert
Die Anwohner der betroffenen Gebiete – hauptsächlich am Areal der Südwest-Messe, im näheren Einzugsgebiet der Schulen und Hochschulen oder Frühlingshalde und Neckarstraße – wurden bereits per Anschreiben über das Vorhaben informiert.
 
Anreiz für frühzeitige Beteiligung
Der Sparanreiz für eine frühzeitige Beteiligung der jeweiligen Immobilieneigentümer ist nach Angaben des kommunalen Zweckverbandes durchaus gegeben. "Wir haben das mal durchexerziert. Sollte man das jetzige Angebot nicht nutzen und sich Jahre später für eine Glasfaserverlegung auf Eigeninitiative entscheiden, steigen die Kosten für den Einzelkunden um den Faktor zwei oder drei", sagte beispielsweise Bauingenieur Gottfried Vetter jüngst auf einer ähnlichen Veranstaltung in Bad Dürrheim.
 
"Schnellstmöglich Messeglände anschließen"
Jochen Cabanis als Geschäftsführer des Zweckverbands kommentiert: "Große Teile der Gewerbegebiete in Schwenningen sind bereits versorgt. Nun müssen wir schnellstmöglich das Messegelände anschließen und arbeiten uns dann über die Hochschulen bis zu den privaten Grundstücksbesitzern in den angesprochenen Gebieten durch."
Für die Kosten der Tiefbauarbeiten auf öffentlichem Grund zur Verlegung des Anschlusses bis zur Grundstücksgrenze kommt die kommunale Seite ebenso auf wie für das Einblasen der Glasfaserkabel in die verlegten Rohre bis zum Hausabschlusspunkt.
 
Der Hauseigentümer hingegen trägt bei positivem Entscheid für eine Teilnahme die Kosten für die Tiefbauarbeiten auf seinem privatem Grund, die Kernlochbohrung duch die Hauswand und die Hauseinführung der Leitung, ferner für die Montage der Netzabschlussdose oder bei Bedarf einer Spleißbox zur Verteilung des Anschlusses auf mehrere Haushalte in der Immobilie. Die Kosten können dem in dem Anschreiben beigelegten Vertrag eingesehen werden.
 
Immobilien-Eigentümer haben verschiedene Wahlmöglichkeiten
Man habe nun die Wahl, im Zuge des ersten Bauabschnitts in Schwenningen Südwest entweder komplett auf das Angebot zu Verzichten, den FTTB-Anschluss nach Angebot zu wählen – oder sich zumindest eine Ablage für eine spätere Verlegung von Glasfasern über den privaten Grund legen zu lassen, hieß es.
 
Für die Ablage fällt ein Pauschalbetrag von 297,50 Euro für den Eigentümer an.

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