CDU Stadtverband Villingen-Schwenningen, Villingen-Schwenningen
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Archiv
28.09.2013, 10:01 Uhr | RB
Pressebericht der CDU-Vorstandssitzung am 26.9.2013

Mit großer Freude über das Abschneiden der CDU im Wahlkreis und in der Stadt diskutierte der Vorstand der CDU Villingen-Schwenningen das Wahlergebnis der Bundestagswahl. Kontrovers wurde die beginnende Steuererhöhungsdebatte innerhalb der CDU beurteilt.


Stadtverbandsvorsitzender Klaus Martin dankte allen Helfern im Wahlkampf. Besonders hob er den großen Anteil der Jungen Union hervor, die sich stark wie noch nie beteiligt hatten. Wahlanalysen haben denn auch gezeigt, dass die CDU von jungen Wählern mit Abstand am meisten gewählt wurde.

Diesen Schwung gelte es nun in die Europa- und Kommunalwahl mitzunehmen, um auch dort erfolgreich für die Politik der CDU zu kämpfen.

Das großartige Ergebnis im Wahlkreis sei natürlich zuallererst dem Kandidaten Thorsten Frei  zuzuschreiben, war man sich im Vorstand einig, der sympathisch und offen auf die Wähler zugegangen sei, was diese ihm mit einem Ergebnis von 56,7 % dankten. Natürlich habe auch unser Wahlkreis von der allgemeinen positiven Stimmung für die Kanzlerin Angela Merkel profitiert. Sie stehe in Deutschland für Zuverlässigkeit und habe, im Gegensatz zu ihrem Herausforderer, keine einzige negative Schlagzeile produziert. Durch das gute Ergebnis der CDU in Baden-Württemberg schicke der Wahlkreis 286 Schwarzwald-Baar mit Kordula Kovac aus Wolfach erstmals zwei CDU-Abgeordnete nach Berlin, was natürlich für unsere Region von Vorteil sei.

Mit Unverständnis reagierten die Vorstandsmitglieder auf  das Verhalten der örtlichen Presse, die immer wieder Leserbrief veröffentlicht hatte, die nichts anderes enthielten als Diffamierungen des CDU-Kandidaten. Schließlich gebe es keine Verpflichtung zur Veröffentlichungen von Leserbriefen!

Zu den anstehenden Koalitionsverhandlungen stellten die Vorstandsmitglieder fest, dass vieles für eine Große Koalition spreche, da eine solche ja schon einmal unter der Führung von Angela Merkel gut gearbeitet habe. Allerdings war man sich einig, dass eine schwarz – grüne Koalition in unserer heutigen Zeit auch denkbar sei, zumal nach den personellen Änderungen in der  bisherigen Führungsspitze der Grünen.

Über die entflammte Steuererhöhungsdiskussion  war niemand glücklich. Zwar wisse man, dass bei einer Koalition immer Kompromisse gemacht werden müssten, aber, so Klaus Martin „ dann doch bitte von beiden Partnern“. Insofern wurde bezweifelt, ob die CDU in Berlin bereits vor Eintritt in die Koalitionsverhandlungen derart in Vorleistung treten müsste. Denkbar wären auch andere politische Themen, wo es zu Kompromissen kommen könnte, z.B. dem Mindestlohn.

Bezüglich der Wahlbeteiligung in Villingen-Schwenningen, die wie bei allen Wahlen der letzten Jahre unter dem Durchschnitt lag, konnte niemand schlüssige Erklärungen finden. Vielleicht, so wurde angeregt, sollte die Stadt mal eine Untersuchung in Auftrag geben, warum dieses Phänomen speziell in Villingen-Schwenningen immer wieder auftritt. Dann hätte man konkrete Anhaltspunkte, wie auf diese Nichtwähler zuzugehen sei – ein wichtiges Anliegen aller Parteien.